Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Dienstag, 15. September 2026 um 9:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Westerburg, Sitzungssaal 127, Wörthstraße 14, 56457 Westerburg öffentlich versteigert werden:

Lfd. Nr. 1: Grundstück mit Wohnhaus und Nebengebäude, Verkehrswert: 50.000,00 €
Lfd. Nr. 2: unbebautes Grundstück, Verkehrswert: 1.300,00 €
Lfd. Nr. 3: unbebautes Grundstück, Verkehrswert: 40,00 €
Lfd. Nr. 4: unbebautes Grundstück, Verkehrswert: 700,00 €

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
52.040,00 €
Versteigerungstermin
15.09.2026, 09:30 Uhr
Aktenzeichen
13 K 45/25
Versteigerungsart
Teilungsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
01.12.25
Besichtigungsart
Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung Gutachten

Objektdaten

ScheuneGarten/-mitbenutzungGarage
Objekttyp
Wohnhaus
Grundstücksfläche
468 m²
Objektzustand
renovierungsbedürftig
Baujahr
ca. 1900
Verfügbarkeit
eigengenutzt

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um einen 1/2-Miteigentumsanteil an einem Wohnhaus mit Nebengebäude sowie an drei unbebauten Grundstücken (Gebäude-/Freifläche und Verkehrsflächen).

Besichtigung

Das Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt; eine Innenbesichtigung war nicht möglich. Die Bewertung basiert daher auf Straßenansicht und Erfahrungswerten. Es lagen keine Bauakten oder Planunterlagen vor.

Gebäude – Wohnhaus mit Nebengebäude

Das Wohnhaus wurde vermutlich um 1900 errichtet. Es besteht aus einem voll unterkellerten Hauptgebäude, welches sich über zwei Vollgeschosse plus Dachgeschoss erstreckt. Rückseitig befindet sich ein angebautes Nebengebäude (möglicherweise eine ehemalige Scheune oder ein Ökonomiegebäude), das heute zu Lagerzwecken genutzt wird. Das Hauptgebäude umfasst Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss.

Die Brutto-Grundfläche des Wohnhauses beträgt etwa 452 m², das Nebengebäude rund 148 m². Die Gebäude sind vermutlich in Massiv-, teils auch in Fachwerkbauweise errichtet; die Kellerwände dürften aus Bruchsteinmauerwerk bestehen. Als Dachform ist ein Krüppelwalmdach mit Naturschieferdeckung vorhanden.

An Modernisierungen ist lediglich eine überwiegende Erneuerung der Fenster in den 1990er Jahren straßenseitig erkennbar. Die Fassade ist teilweise verputzt, teils vorgehängt mit Künststoff- oder Naturschieferplatten. Die Dachentwässerung erfolgt mittels Zinkblechrinnen und -fallrohren.

Von außen sind erheblicher Unterhaltungsstau sowie ein insgesamt vernachlässigter Bau- und Erhaltungszustand zu erkennen. Wesentliche Baumängel betreffen die stark erneuerungsbedürftige Dacheindeckung, schadhafte Dachentwässerung und Fassade sowie veraltete Außentüren. Außenflächen (z. B. Hofbefestigung, Sockelmauern, Einfriedungen) sind einfach ausgeführt und ebenfalls unterhaltenungsbedürftig.

Weitere Gebäude

Das Nebengebäude wurde vermutlich ursprünglich als Scheune genutzt. Es ist teilweise massiv, teilweise in Fachwerkbauweise errichtet und verfügt über ein Satteldach mit Stehfalzblech. Im Erd- und Obergeschoss existieren jeweils etwa 74 m² Brutto-Grundfläche. Ein Garagentor und zwei Holztüren sind vorhanden; teilweise sind die Fassaden verputzt oder in Fachwerk mit verputzten Ausfachungen bzw. Naturstein ausgeführt.

Grundstück

Flurstück 164/1 ist mit dem Wohn- und Nebengebäude bebaut (468 m²). Die weiteren Flurstücke (165, 194/13, 194/14; zusammen 52 m²) sind unbebaute, eigenständig nicht bebaubare Freiflächen, teils Verkehrs- oder Rohbauland, mit regelmäßigem Zuschnitt. Die Topografie ist leicht geneigt, die Höhenlage zur Straße normal. Das Grundstück ist größtenteils unbefriedet, die Außenanlagen weisen Unterhaltungsstau auf.

Nutzung

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus mit Nebengebäude von einem Miteigentümer eigengenutzt.

Sonstiges

Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.

Lage

Rennerod, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz, ca. 4.500 Einwohner, Verbandsgemeinde ca. 17.000 Einwohner.

Das Objekt befindet sich im Stadtkern an der Hauptstraße, einer stark frequentierten Ortsdurchgangsstraße mit erheblicher Lärm- und Abgasbelastung. Die Nachbarschaft setzt sich aus Wohn-, Gewerbe- und Gastronomiebetrieben zusammen, die Wohnlage ist schlecht, als Geschäftslage nur bedingt geeignet.

Infrastruktur: Alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs (Einkaufsmärkte, Ärzte, Apotheken, Banken, Post) sind im Ort vorhanden. Kitas sowie Grund- und Realschule plus sind zu Fuß erreichbar, Nahverkehrsanschlüsse (Bushaltestellen) bestehen. Der nächste Bahnhof liegt ca. 13 km entfernt (Westerburg); die Anbindung an die B54 besteht vor Ort, zur A45/A3 sind es 22–26 km, die Kreisstadt Montabaur ist ca. 31 km entfernt.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

Copyright © 2026 immobilienpool.de Media GmbH & Co. KG

Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.