Zwangsversteigerung Einfamilienhaus mit Scheune und Nebengebäuden
Bellengasse 41, 55234 Hochborn
- Verkehrswert
- 325.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 07.08.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 15 K 56/24
- Verkehrswert
- 325.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 07.08.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 15 K 56/24
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft soll am Freitag, 7. August 2026 um 10:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Worms, Sitzungssaal 318, Hardtgasse 6, 67547 Worms öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 325.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 325.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 07.08.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 15 K 56/24
- Versteigerungsart
- Teilungsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 29.01.25
- Besichtigungsart
- Innen- und Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Einfamilienhaus
- Wohnfläche
- 115 m²
- Grundstücksfläche
- 1479 m²
- Heizungsart
- Zentralheizung
- Objektzustand
- sanierungsbedürftig
- Baujahr
- 1879
- Verfügbarkeit
- leerstehend
- Anzahl Etagen
- ein-/bzw. zweigeschossig
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein mit einem Einfamilienhaus, einer Scheune und Nebengebäuden bebautes Grundstück.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am 29.01.2025 innen und außen weitgehend besichtigt. Nicht zugängliche Teilbereiche sowie die Dächer wurden nicht besichtigt; die Bewertung beruht insoweit auf dem Ortseindruck und vorliegenden Unterlagen, insbesondere Bauakte, Flächenberechnungen und Registerauskünften.
Gebäude
Das freistehende, unterkellerte Einfamilienhaus ist ein ein- bis zweigeschossiges Wohngebäude mit teilweise ausgebautem Dachgeschoss. Das Ursprungsgebäude stammt aus dem Jahr 1879. Ein Wohnraumanbau erfolgte 1964, der Hauseingangsbereich mit Balkon wurde 1977 ergänzt. Die Wohnfläche beträgt rund 115 m², die Bruttogrundfläche rund 240 m². Die Raumaufteilung ist baujahrtypisch und zweckmäßig. Das Haus umfasst Wohnräume im Erdgeschoss, Küche im Anbau, Bad im Erdgeschoss, Erschließungsflächen, weitere Zimmer im Ober- bzw. Dachgeschoss sowie ein Duschbad im Obergeschoss. Im Untergeschoss des Anbaus befindet sich eine Waschküche; hinzu kommen Keller- und Technikflächen. Innerhalb des Hauses bestehen Niveauunterschiede, unter anderem über zwei Stufen zwischen Küche und Flur. Die Belichtung und Besonnung werden als ausreichend beurteilt.
Das Gebäude ist massiv errichtet, mit Gewölbekeller unter dem Altbau, einschaligem Mauerwerk ohne zusätzliche Wärmedämmung, teils Beton- und teils Holzbalkendecken sowie Holztreppe mit Edelstahlgeländer. Modernisiert wurden teilweise Dachdeckung, Fenster und Innenausbau. Gleichwohl besteht ein erheblicher Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf. Seit dem massiven Frost- und Wasserschaden im Jahr 2023 sind die Innenausstattung, die Heizungsanlage sowie Teile der Elektroinstallation stark beschädigt. Hinzu kommen bauzeittypische Feuchtigkeitsschäden im Kellergeschoss, beschädigte Rollläden, defekte Bäder und eine fehlende Absturzsicherung am Balkon. Denkmalschutz besteht nicht.
weitere Gebäude
Zur Nebenbebauung gehört eine massive, verputzte Scheune ohne Unterkellerung mit Satteldach in Holzkonstruktion und Dachziegeldeckung. Das Sektionaltor mit elektrischem Antrieb ist infolge des Wasserschadens defekt. Die Scheune ist funktional als Lager- und Wirtschaftsgebäude einzuordnen und wird durch mehrere Anbauten ergänzt.
Seitlich an die Scheune schließt ein massiver, nicht unterkellerter Anbau mit Pultdach an. Die Dacheindeckung besteht aus Eternit, der Boden aus Betonpflastersteinen, der Zugang erfolgt über eine Holzflügeltür. Rückseitig befindet sich ein weiterer massiver Anbau, vermutlich aus dem Jahr 2018, mit teilweise schadhafter Vorhangfassade, Pultdach mit Trapezblech, Betonboden sowie Kunststofffenstern mit Zweischeiben-Isolierverglasung. Die Flächen wurden ertragsseitig als Werkstatt, Lager und überdachte Lagerfläche berücksichtigt.
Ferner ist eine vermutlich um 2020 errichtete Garagenhalle in Skelettbauweise vorhanden. Sie besitzt eine Vorhangfassade aus Trapezblech, ein flach geneigtes Pultdach aus Holz-/Stahlträgern mit Trapezblechdeckung, Betonpflasterboden und ein nicht mehr funktionstüchtiges Sektionaltor mit elektrischem Antrieb. Zusätzlich steht auf dem Grundstück ein massiver Geräteschuppen aus dem Jahr 1959 mit verputzter Außenansicht, hofseitig teilweise Blechfassade, Pultdach, Betonboden, Stahlflügeltoren und Glasbausteinfenstern.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das gesamte Anwesen seit etwa 2½ Jahren leerstehend und nicht genutzt.
Ausstattung
Dachform: Sattel- bzw. Giebeldach, Holzdach ohne Aufbauten
Heizung: Öl-Zentralheizung mit Flachheizkörpern und Thermostatventilen; nach Frost-/Wasserschaden defekt
Elektroinstallation: durchschnittliche Ausstattung; nach Wasserschaden im Innen- und Außenbereich defekt;
Böden: vermutlich schwimmender Estrich mit Laminat- bzw. Teppichbodenbelägen; in Nassbereichen Fliesen; Feuchtigkeitsschäden vorhanden
Fenster: Kunststofffenster mit Zweischeiben-Isolierverglasung; Rollläden aus Kunststoff, teilweise beschädigt; straßenseitig Kunststoff-Fensterläden
Sanitärausstattung: EG: eingebaute Wanne, Stand-WC mit Spülkasten, Waschbecken; Standardausstattung mit farbigen und weißen Sanitärobjekten; defekt // OG: eingebaute Dusche mit Glasabtrennung, wandhängendes WC, Waschbecken, Badheizkörper; erneuerte Ausstattung in durchschnittlicher Qualität mit weißen Sanitärobjekten; defekt
Lage
Das Objekt liegt in Hochborn mit rund 400 Einwohnern, in der Verbandsgemeinde Wonnegau im Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz.
Es befindet sich am südlichen Ortsrand in einer mittleren Wohnlage, die auch als Geschäftslage geeignet ist. Die nähere Umgebung ist überwiegend wohnbaulich genutzt und aufgelockert mit bis zu zweigeschossiger Bebauung. Das Grundstück liegt an einer Wohnstraße.
Schulen, Kindergärten, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten sind im Gutachten nicht im Detail aufgeführt. Eine Bushaltestelle befindet sich in fußläufiger Entfernung. Die überörtliche Anbindung erfolgt unter anderem über die L 409; die Autobahn A 61 ist über die Anschlussstelle Gundersheim in etwa 5 km erreichbar. Ein Bahnhof befindet sich in Eppelsheim in etwa 5 km Entfernung.
Das Grundstück ist eben und rechteckig zugeschnitten, mit etwa 25 m Breite und rund 60 m Tiefe. Es ist eingefriedet und mit Wohnhaus, Wirtschaftsgebäuden, Hof- und Stellplatzflächen sowie Garten bebaut.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.




